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Um es gleich vorwegzunehmen:
Nach nicht mal einem halben Jahr ständiger Probleme und Nerverei mit dem Garmin Zumo 550, konnte ich das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises an den Verkäufer zurückgeben. Motorradnavis habe ich den Rücken zugekehrt und mich wieder herkömmlichem Kartenmaterial zugewendet.
Wie es dazu kam, kann hier nachgelesen werden:
Garmin Zumo 550
Nach einigen langweiligen Kreiselexperimenten in Italien im Sommer 07 (irreführende, unvollständige und fehlende Beschilderung) habe ich mir längere Zeit überlegt, wie ich solche Erlebnisse künftig vermeiden könnte.
Mit Kartenmaterial natürlich, denn in Italien fehlte mir eine Strassenkarte für das entsprechende Gebiet, was die Navigation naturgemäss etwas erschwert.
In der Schweiz habe ich immer die hervorragende Generalkarte 1:300'000 dabei. Diese Karte ist genial! Es wurden einfach die vier 1:200'000er Landeskarten der Schweiz genommen und skaliert auf ein einziges Blatt gedruckt [Generalkarte der Schweiz, 1:300'000. Bundesamt für Landestopographie, Bern]. So hat man eine handliche Karte, die aber trotzdem äusserst detailliert ist, Ortschaften und Weiler zeigt und selbst auf kleinste Strässchen hinweist. Das unmittelbar angrenzende Ausland ist auf dieser Karte ebenfalls sehr genau abgebildet. Am Blattrand beginnt für mich ein kartographisches Niemandsland, die üblichen 08/15-Strassenkarten sind mir ein wahrer Graus.
Ich entdeckte dann spezielle Motorradkarten [Motorrad Reisekarten, 1:300'000. Mairdumont Verlag], bestehend aus in einem Ordner zusammengefassten, plastifizierten A4-Kartenblättern. Im Internet klang dieses Angebot verlockend, die einzelnen Blätter würden ideal ins Kartenfenster des Tankrucksackes passen. Als ich mir in der Buchhandlung das Blatt von Zürich und Umgebung ansah, wurde mir rasch klar, dass diese Karte höchstens eine grobe Navigation ermöglichte: meine Lieblingssträsschen hätte ich auf dieser Karte niemandem zeigen können, übersichtlich schien mir die kartographische Darstellung auch nicht.
So wendete ich mich nach und nach der GPS-Seite zu. Die hohen Preise für motorradtaugliche Geräte (Vibrationsunempfindlichkeit, Spritzwasserschutz, benzinresistente Gehäuse, spezielle Halterungen) liessen mich aber lange zögern. Schliesslich aber kaufte ich ein Garmin Zumo 550, das im Gegensatz zum TomTom Rider die Möglichkeit der Routenaufzeichung bietet.
Montage an der 1200 GS
Die Montage an der 1200 GS war mit der mitgelieferten Spezialhalterung ziemlich einfach zu bewerkstelligen. Einziges Problem war, dass das Rohr der Scheibenhalterung einen zu geringen Durchmesser für die mitgelieferte Schelle hatte. Ich umwickelte es deshalb mehrfach mit verstärktem Klebeband, danach sass die Schelle satt.
Dann verlegte ich ein Stromversorgungskabel, um nicht von der knappen Akkulaufzeit des Zumo abhängig zu sein. Dazu verwendete ich das dem Zumo beiliegende Kabel, welches mit einem speziell zur eben befestigten Halterung passenden Stecker versehen ist. Ich durchtrennte das Kabel an mehreren Stellen und brachte eine Miniatursteckerverbindung an, um ggf. die GPS-Halterung bequem vom Motorrad entfernen zu können, ohne den mit der Halterung noch zu verschraubenden Stecker entfernen zu müssen. Die im Garmin-Kabel verbaute Sicherungshalterung (32V/2A) verwendete ich weiter, zudem verbaute ich im verlegten Kabel in unmittelbarer Nähe zum Batterieanschluss eine weitere Sicherung (32V/15A), falls für einmal das Zumo nicht angeschlossen sein und es aus irgendeinem Grund zu einem Kurzschluss kommen sollte.
Mängel an der Stromversorgung
Die Stromversorgung des Zumo ist absolut problematisch. Nach dreimaliger Ausfahrt konnte das Zumo aus unbekanntem Grund keinen Strom mehr von der Motorradbatterie beziehen...
Ich überprüfte die ganze Installation und habe jedes Element durchgemessen: Keine der Sicherungen waren durchgebrannt, das von mir konfektionierte Kabel leitete den Strom einwandfrei, die Motorradhalterung für sich allein schien ebenfalls kein Problem darzustellen. Steckte das Stromkabel aber in der Kupplung der Motorradhalterung, kam kein Kontakt zustande.
Mittlerweile habe ich von Garmin auf Garantie eine neue Motorradhalterung erhalten, die Stromversorgung des Zumo funktioniert jetzt wieder - zumindest zeitweise. Denn immer wieder geht der Kontakt verloren, kommt wenig später jedoch wieder zustande! Und dann fragt das Zumo jedesmal nach, ob es sich selbst abschalten oder mit dem eingenen Akku weiterarbeiten soll. So kann man das Gerät nicht benützen während der Fahrt... Diese Probleme bleiben auch bestehen nach dem Austausch des Zumo selber.
Dieses Navi und seine Halterung scheinen mir völlig unausgegoren zu sein, ich werde nun versuchen, es zurückzugeben und den Kaufpreis zurückzuerhalten.
Unvollkommene Dokumentation
Was schon bei der anfänglichen Installation der Stromversorgung aufgefallen war, ist die Tatsache, dass in der Dokumentation zum Zumo nirgends vermerkt ist, wie die Polaritäten an den verschiedenen Kontakten der Stecker und Kupplungen liegen. Das ist recht mühsam, wenn man auf Fehlersuche ist. Schnell sieht man sich da einem sehr zeitraubenden Unterfangen gegenüber.
Da man mit dem Garmin ein Gerät kauft, dass unbedingt einer mechanischen und elektrischen Installation bedarf, ist die mitgelieferte Dokumentation absolut ungenügend.
Deshalb stelle ich hier die Ergebnisse meiner Durchmesserei zur Verfügung (ohne Gewähr):
Erste Fahrten mit dem Zumo
Gerätehalterung
Das Zumo lässt sich ganz einfach auf die Halterung setzen. Das Gerät ist während der Fahrt gut abzulesen und zu bedienen (auch mit dicken Handschuhen), es verdeckt auch überhaupt nicht den Tacho oder den Drehzahlmesser der 1200 GS.
Eine Überraschung erlebt man, wenn man nach der - auch ganz kurzen - Fahrt das Zumo wieder aus der Halterung entfernen will. Durch die Vibrationen wird sich nämlich eine Sicherungsschraube von selbst ins Gewinde reindrehen, die verhindern soll, dass der Hebelmechanismus, der das Gerät in der Halterung festhält, während der Fahrt von alleine aufklappen kann. Um die Spezialschraube wieder öffnen zu können, benötigt man unbedingt den kleinen Schraubenzieher, der dem Garmin beiliegt. Ich habe ihn immer im Portemonnaie dabei!
Schlechte Integration des MP3-Players ins System, schlechter Klang
Das Zumo verfügt über einen integrierten MP3-Player. Ich kaufte mir eine zusätzliche 8GB SDHC-Karte und speicherte etwa 700 MP3s (7 GB) darauf ab. Wer nun denkt, dass er das Garmin einfach einschalten und navigationsunterstützt sowie musikberieselt losfahren könne, der täuscht sich leider gründlich. Der MP3-Player und dessen Integration ins System sind armselig, ein weiterer Makel, der an Garmin haften bleibt:
Es dauert wahnsinnig lange, bis das Zumo bereit ist, mit der Musikwiedergabe zu beginnen. Offenbar durchsucht das Gerät nach jedem Einschalten den ganzen zur Verfügung stehenden Speicherplatz nach MP3s, ohne sich von der Suche eine permanente DB anzulegen. Während dieses Scanprozesses, der für die oben angegebene Menge MP3s 10 Minuten (!) dauert, kann nicht navigiert werden, das GPS ist völlig blockiert!
Das einzig Positive an diesem Player ist, dass alle Arten von Filenamen erlaubt sind, variable Bitraten sind ebenfalls kein Problem. Aber wm nützt das schon?!
Im Zusammenspiel mit einem Bluetooth-Kopfhörer ist die MP3-Wiedergabe völliger Firlefanz, das Gerät beherrscht kein a2dp, Stereo ist also nicht möglich, die Musik klingt, als käme sie aus einem originalen Volksempfänger. Via Bluetooth kann man also nur Marschmusik und alte Schlager hören. Wieso auch nicht, ein wenig Preussisches passt hervorragend zu einer Maschine, die in Berlin-Spandau zusammengebaut wird.
Auch hier fragte ich beim Garmin-Support nach. Nach zweimaligem Nachfragen erhielt ich denn auch schon Antwort: unterstützt würden nur SD-Karten bis maximal 4 GB. Da meine Karte grösser sei, komme es beim Gerät zu diesem Verhalten.
Das fand ich eine reichlich seltsame Auskunft, da eine solche Restriktion kundenzugänglich nirgends dokumentiert ist. Man findet lediglich in Zusammenhang mit dem Update auf Firmware 3.00 die Angaben, dass das Gerät nun SDHC-Karten unterstütze.
Ich kaufte deshalb eine neue SD-Karte, eine 4 GB SDHC. Doch auch mit dieser Karte kam das Navi nicht klar, machte immer noch dieselben Probleme. Verwundert war ich darüber eigentlich nicht mehr. Auf meine nächste Supportanfrage antwortete man mir, ich solle das Gerät an den Schweizer Importeur einschicken.
Etwa zwei Wochen später erhielt ich das GPS zurück mit der lakonischen Auskunft: das Gerät verstehe sich eben nicht auf SDHC-Karten, deshalb funktioniere es nicht korrekt. Wie geradeeben beschrieben kann man auf garmin.com jedoch nachlesen, dass SDHC unterstützt werde... Also nahm ich jetzt die 2GB SD-Karte aus meiner Kamera zur Hand, füllte sie mit MP3-Dateien und schob sie ins Zumo. Wiederum benötigte das Gerät nach jedem Aufstarten sehr lange, bis die MP3s abgespielt werden konnten (etwa 2 min 15 sec)...
Die Meinung, die ich vom Schweizer Garmin-Support (Importeur) hab, ist nicht die beste, man scheint mich mit Halbwahrheiten hinhalten zu wollen. Ich werde jetzt eine sehr dezidierte Mail schreiben müssen, damit etwas Schwung in die leidige Sache kommt.
Wiederum ignorierte man meine Anfrage beinahe zwei Wochen lang, erst nachdem ich nachhakte, erhielt ich zur Antwort, das Zumo komme mit WMA-Dateien nicht klar, nur MP3s seien erlaubt. Keine Ahnung, wie die Leute bei Garmin plötzlich auf diese WMA-Idee kamen, ich hatte ausschliesslich mit MP3s getestet. Auf jeden Fall platzte mir jetzt der Kragen und ich teilte Garmin mit, dass ich umgehend eine ernstzunehmende Behandlung meiner Probleme erwarte oder schriftlich eine Frist zur Nachbesserung stellen und danach, falls der Mangel am Gerät nicht behoben sei, auf die Wandlung des Kaufvertrages dringen würde. Sogleich erhielt ich eine Mail, in der man mir mitteilte, man schicke mir eine SD-Karte mit MP3-Dateien, die ich in meinem Zumo verwenden solle und mich so überzeugen könne, das das Gerät tadellos funktioniere.
Am darauffolgenden Tag lag der Brief mit der SD-Karte in meinem Kasten. Ich teste das Zumo mit dieser Karte, die zehn MP3s enthielt, erwartungsgemäss funktionierte das tadellos. Danach füllte ich meine 2 GB-Karte mit diesen Garmin-MP3s, legte die Karte wiederum ins Navi ein... und wartete daraufhin fast vier Minuten lang, bis der Player mit dem Scannen fertig war... Wiederum schrieb ich Garmin, worauf man mir mitteilte, ich solle das Gerät einschicken, es würde ersetzt. Nach einigen Tagen erhielt ich ein komplett neues Gerät - das ebenfalls nicht wie gewünscht funktionierte.
Nun werde ich alles unternehmen, damit das Gerät zurückgenommen und der Kaufpreis erstattet wird.
Nachgefragt hatte ich in einem meiner ersten Mails an Garmin auch im Zusammenhang mit den Speicherkartenproblemen auch wegen der schlechten Soundqualität. Ich wollte wissen, ob A2DP irgendwann unterstützt würde? Dazu erhielt ich als Antwort, das Gerät unterstütz einen (nicht näher definierten) "besseren Bluetooth-Übertragungsstandard".
Es bleibt zu hoffen, dass die eklatanten Mängel, die der MP3-Player aufweist, bei einer späteren Firmwareversion (momentan v3.90) beseitigt werden und dann auch die Möglichkeit, A2DP bei der Bluetooth-Übertragung zu verwenden, hinzukommen wird. Alternativ wird man sich mit einem kabelgebundenen Ohrhöhrer behelfen müssen, die Motorradhalterung des Zumo bietet glücklicherweise einen 3.5 mm Klinkenbuchse.
Routenplanung
Ding der Unmöglichkeit: Routenplanung mit MapSource
Erste Gehversuche mit der MapSource-Software (ausschliesslich für Windows) auf dem PC lösten in mir eine sehr zurückhaltende Euphorie aus. Nach einigem Rumnerven kann man das Programm mit dem Prädikat "beinahe intuitiv zu bedienen" ehren. Ein Wunderding ist es nicht. Dann, nach einigen Wochen als nicht eben überglücklicher Garmin-Besitzer, wollte ich damit beginnen, eine Route zu planen: es sollte über den Col de l'Iseran gehen, angeblich der höchste befahrenbare Pass Europas.
Folgende Route schwebte mir dafür vor: Von Zürich auf der Autobahn bis nach Fribourg, dann über den Col des Mosses nach Martigny, über den Forclaz nach Chamonix, weiter zum Col de l'Iseran, im grossen Kreis über Albertville zum Kleinen St. Bernhard, danach über den Grossen St. Bernhard nach Sembrancher im Wallis. Von dort über den Planches, Tron und Lein nach Saxon, das Rhonetal hoch und über den Furka zurück nach Zürich.
Ich hätte es nun schön gefunden, wenn ich MapSource diese Route automatisch hätte berechnen lassen können, selbstverständlich unter Angabe einiger Wegpunkte. Damit die gewünschte Route nach mehreren vergeblichen Versuchen endlich berechnet wurde, müssen unter 'Edit' > 'Properties...' im Tab 'Routing' einige Einstellungen gemacht werden.
Eine dieser Einstellungen macht die Stupidität des Navigationssystem deutlich: man bemerkt vielleicht, dass ich bei 'Try to avoid' den Punkt 'Ferries' deaktiviert habe. Das heisst im Klartext, dass eine Route auch mithife einer Fähre bewältigt werden darf. Diese Einstellung ist notwendig, damit MapSource überhaupt erst eine Route von Martigny über den Furka nach Zürich zulässt... Meine Lieben von Garmin: Wo im Wallis muss ich eine Fähre nehmen, um über den Furka fahren zu können?
Leider kann man nicht, wie man das von Google Maps kennt, einfach einen Routenabschnitt mit der Maus packen und auf eine gewünschte Strasse ziehen. Die offenbar einzige Möglichkeit, um in MapSource auf mehr oder weniger einfache Art eine individuelle Route planen zu können, ist das Werkzeug 'Route Tool': Stück für Stück setzt man damit eine Strecke zusammen.
Das bedingte allerdings, dass man bereits sehr genau im Kopf hätte, wo man in etwa durchfahren müsste. Und das ist bei einer Entfernung von mehreren 100 Kilometern eine unmögliche Voraussetzung!
Die Rettung: Routenplanung mit Google Maps
Wer also automatisch eine Route wie die beschriebene berechnenen lassen und einzelne Abschnitte individuell bearbeiten möchte, der muss auf Google Maps ausweichen. Dort kann man sich eine Route zusammenstellen und dann als Track nach MapSource importieren und von dort aufs Zumo laden:
- Dazu auf folgender Seite die Anleitung folgen, wie man ein Bookmark auf das JS-Script 'GMapToGPX' setzt: www.elsewhere.org/journal/gmaptogpx/
- Sobald man in Google Maps eine Route fertiggestellt hat, klickt man dann auf dieses neu hinzugefügte Bookmark. Dadurch wird sich ein Formular öffnen, dessen Inhalt (die Route nämlich) man markiert und in eine leere TXT-Datei einfügt. Beim Abspeichern der TXT-Datei kann man der Übersicht halber anstatt 'TXT' das Suffix 'GPX' wählen.
- Diese Datei z.B. per Drag&Drop in MapSource hereinziehen.
- Möglicherweise verweigert MapSource den Import der Datei. Dann kann man die Datei beispielsweise unter folgender Adresse nochmals ins GPX-Format umrechnen lassen: www.gpsvisualizer.com/convert Danach erneut den Import nach MapSource versuchen.
- Fertig.
Navigation
Erste Navigationserlebnisse sind ermutigend. Die Routen werden recht flott berechnet, wenn man einen Kopfhörer trägt und Susi (oder Yannik) deutsch sprechen lässt, wird man ohne grosse Ablenkung vom Geschehen auf der Strasse ans Ziel geführt. Die Lautstärke der Ansagen ist gerade noch ausreichend, sie müsste lauter sein können!
Wenn man Susi ignoriert, registriert sie das sehr schnell. Sie wird nicht wütend, sondern sagt einem betont emotionslos: "Neuberechnung der Route." Bevor das Gerät versucht, einen auf der eingeschlagenen Strasse weiterfahren zu lassen, will es einen erst ziemlich lange rechts oder links in irgendwelche Feldwege abbiegen lassen, um schliesslich in entgegengesetzter Richtung zur verpassten Abzweigung zurückzufinden. Mir kam es so vor, als beharre das Navi da etwas störrisch auf die von ihm - offensichtlich mühsam - berechnete Route. Aber vielleicht macht es auch alles ganz richtig und für mich wäre es absolut die beste Lösung gewesen, den Anweisungen zu folgen?
Für Überlandfahrten dürfte es genügen und zudem viel angenehmer sein, wenn man auf Susi verzichtet und einfach ab und zu aufs Display schaut, wann man wiedermal abbiegen müsste!
Routenaufzeichnung
Eine tolle Sache ist fraglos die Routenaufzeichung. Abhängig von der Streckenführung werden in unterschiedlichen Wegintervallen die Koordinaten aufgezeichnet: rel. wenige bei gerader Strecke, jedoch umso mehr, je kleiner die durchfahrenen Kurvenradien sind.
Wenn man dann die normalerweise verschiedenen pro Ausfahrt aufgezeichneten Routen (bei jedem Routenende oder wenn man die Navigation unterbricht, wird die Aufzeichnung einer Route gestoppt und dafür eine neue begonnen) in die MapSource-Software lädt, kann man sie auf einfach Weise zusammenfügen und sich auf der Karte anzeigen lassen. Man sieht so haargenau, wo man durchgefahren ist. Zudem kann man sich - das hat mir sehr gefallen! - ein Höhenprofil der Fahrt anzeigen lassen.
Toll ist auch, dass man sich die aufgezeichnete Fahrt in Google Earth anzeigen lassen und sich natürlich auch übers Gelände fliegen lassen kann.
